Fetisch - Lack, Leder und … jetzt passende Dates auf C-Date finden!

Vielleicht kennen Sie das auch: Da gibt es diese eine Sache, die das Blut alleine schon beim Gedanken daran gehörig in Wallung bringt. Für das Gros der Menschen geht Erregung mit dem Betrachten und Befühlen eines Partners einher. Bei einem Fetisch muss das hingegen nicht zwangsläufig der Fall sein. Hier sind es ganz bestimmte Auslöser wie beispielsweise Objekte oder Materialien, die größtmögliche Ekstase hervorrufen. Ein Ausflug in die Welt der Fetische zeigt, wie vielfältig diese außergewöhnliche Form der Erotik heute ist.

Fetisch: Fußfetischisten sind keine Seltenheit

(c) desertsolitaire - gettyimages.de

 

Was ist ein sexueller Fetisch?

Als Fetischismus wird die Verbindung eines Objektes mit sexueller Lust bezeichnet. Häufig bezieht sich dies auf bestimmte Körperteile wie Füße oder Hände, aber auch Materialien, Körperflüssigkeiten und konkrete Gegenstände können durchaus zum „Objekt der Begierde“ werden. So entsteht eine Trennung zwischen persönlicher Ebene und reiner Lust. Wer einen Fetisch in sein Liebesspiel integriert, konzentriert sich in diesem Moment auf ein konkretes Detail und stellt die Verbindung zum Sexpartner meist hintenan.

Was sind häufige Fetische?

Das Wort Fetisch wird selbst in unserer offenen Gesellschaft noch immer mit Andersartigkeit oder im schlimmsten Fall sogar Perversion verknüpft. Ein großer Irrtum, denn Fetische treten weit häufiger auf, als zunächst angenommen. Weitläufig bekannt sind beispielsweise der Schuh- oder Fußfetisch sowie der Voyeurismus. Latex, PVC oder Leder wecken ebenfalls die erotische Begierde zahlreicher Menschen. Etwas seltener, aber dennoch nicht gänzlich unbedeutend, können auch Spiele mit "Natursekt" sein.

Was macht zum Beispiel Füße als Fetisch so besonders erregend?

Gerade der Fußfetischismus kennt wiederum viele Varianten: Mal sind es lackierte Nägel, Füße in Nylons oder in High Heels, die Männer dabei besonders anmachen. Oder die Vorstellung, mit den Zehen einer Frau Verbotenes zu tun. Der Fantasie scheinen in Sachen Füße kaum Grenzen gesetzt zu sein.

Oft suchen Fußfetischisten natürlich auch im Alltag Orte und Events auf, bei denen sich Frauenfüße besonders ausgiebig bewundern und begehren lassen: Schuhgeschäfte zum Beispiel. Und gehen Sie davon getrost davon aus: Der Sommer mit seinem warmen Klima und den vielen offenen Schuhen ist die Lieblingsjahreszeit der Fußfetischisten.

Was sind kuriose Fetische?

Was als erotisch empfunden wird, muss nicht zwingend der Norm entsprechen.

  • Dies beweist unter anderem das Looning, bei dem sich Menschen von Luftballons angezogen fühlen.
  • Beim Brennnessel-Fetisch wiederum gewinnen die Akteure Lust aus dem Einreiben ihrer Genitalien oder anderer Körperstellen mit den Blättern der Pflanze – dann brennt es sprichwörtlich im Bett. Doch damit ist die Bandbreite der Kuriositäten noch lange nicht ausgeschöpft.
  • Ein weiteres Beispiel ist das sogenannte Pedal-Pumping, bei dem High-Heels tragende Frauen in einem Auto sitzen und immer wieder Gas geben. Die Tatsache, dass es auf Plattformen wie YouTube eigene Kanäle gibt, die sich ausschließlich um dieses Thema drehen, zeigt das vorhandene Interesse.

Gibt es auch Fetische, die besonders risikoreich sind?

Jeder Fetisch, bei dem Schmerzen Teil des Geschehens sind, kann risikoreich sein. So bergen heftige Sado-Maso-Praktiken eine gewisse Verletzungsgefahr. Auch bewusstes Würgen im Rahmen der Hypoxyphilie kann im Ernstfall gefährlich werden. Ein weiterer riskanter Fetisch ist der sogenannte Vampirismus, bei dem durch Beißen blutende Wunden entstehen. Wer sich auf Fetisch-Spiele einlässt, sollte daher nicht nur verantwortungsbewusst damit umgehen, sondern auch mit dem Sexpartner einige Sicherheitsvorkehrungen wie beispielsweise ein Safeword vereinbaren.

Gibt es Zahlen, wie viele Fetischisten es gibt?

Genaue Zahlen, die die Häufigkeit und Verbreitung von Fetischen anschaulich machen, gibt es nicht. Das liegt vor allem daran, dass Menschen mit einem Fetisch diesen häufig im Verborgenen ausleben und sich diskrete Partner suchen. Zudem werden Fetische immer öfter nicht als einziger Lustgewinn angesehen, sondern vielmehr Teil des erotischen Alltages. Dies führt dazu, dass die Grenzen verschwimmen, was die Erhebung konkreter Statistiken oder Zahlen gar nicht erst möglich macht.

Frau liegt mit Maskerade auf dem Boden und denkt an Fetisch

Was unterscheidet eine Vorliebe von einem Fetisch?

Vorlieben werden mit einer anderen Person geteilt, weswegen sie als persönlichkeitsbezogen gelten. Beim Fetisch ist das jedoch anders, denn hier entsteht objektbezogene Lust. Dies macht Fetische auch in Kunst und Mode so beliebt, denn auf sie lässt sich subtil und dennoch wirkungsvoll anspielen. Denken Sie nur an Madonna und ihre Konzert-Kostüme aus Lack und Leder oder das berühmte Fleischkleid von Lady Gaga. Dabei werden gezielt Materialien eingesetzt, die Aufmerksamkeit erregen – genau wie es bei Fetischen im Sexleben der Fall sein kann. Die Verbindung von Mode, Kunst und Fetisch hat die besondere Lust daher zu einem wichtigen Teil des erotischen Lifestyles gemacht.

Wie leben Fetischisten Ihre Vorlieben aus?

Wie ein Fetisch ausgelebt werden kann, ist vielfältig. Mancher befriedigt die eigene Lust mit sogenannter Autoerotik. Sich selbst zu würgen, ein paar High Heels zu betrachten oder sich an einer Lederoberfläche zu reiben, funktioniert dann auch ganz ohne Partner. Das Ausleben mit anderen Fetischisten in einer Gemeinschaft ist ebenfalls denkbar. Im Alltag finden Fetische auch immer öfter Anwendung, wenn Partner diese in ihre Beziehungen einfließen lassen.

Wo findet man die richtige „Szene“ und Gleichgesinnte?

Im Alltag ist es schwierig auf andere Fetischisten zu treffen, schließlich ist das Handeln im Verborgenen gang und gäbe, um sich nicht den „falschen“ Menschen zu offenbaren. Doch es gibt durchaus Lack-und-Leder-Partys, besondere Veranstaltungen in erotischen Clubs sowie Online-Communities, die dem gemeinschaftlichen Ausleben eines oder mehrerer Fetische dienen sollen. Die sichere Anonymität des Internets ist und bleibt allerdings die beste Voraussetzung für das Suchen und Finden anderer Fetischisten.

Wie spreche ich meinen Partner auf meinen Fetisch an?

Wer einen Fetisch hat, kann ihn nicht einfach abstellen. Zu unverzichtbar ist der Lustgewinn. In einer Partnerschaft ist es daher wichtig, offen darüber zu sprechen. Auch wenn es sich um einen besonders ausgefallenen Fetisch handelt, erfährt der Partner so mehr über sein Gegenüber und kann dessen erotischen Bedürfnissen unter Umständen besser gerecht werden. In einem ruhigen Moment auf den Fetisch zu sprechen zu kommen, ist jedoch ratsamer, als während dem Liebesspiel plötzlich für eine heftige Überraschung zu sorgen.

Wie gehe ich damit um, wenn mein Partner meine Vorliebe nicht teilt?

Es ist möglich, dass der eigene Partner mit einem Fetisch nichts anfangen kann, sich verunsichert oder gar abgestoßen davon fühlt. Für den Fetischisten selbst ist das äußerst belastend, denn mit dem Ausleben ist auch das persönliche Wohlbefinden verknüpft. Lassen sich Partner und Fetisch nicht verbinden, könnte das Ende der Beziehung ein konsequenter Schritt sein. Alternativ ist es denkbar, die Neigung außerhalb der Partnerschaft auszuleben.

Wie gestalte ich mein Profil beim Casual Dating, damit ich die richtigen Partner finde?

Beim Casual Dating ist das Thema Anonymität essentiell, sodass Sie Ihr Profil ehrlich und offen gestalten können, ohne sich dabei jedem gegenüber zu demaskieren. Mit Anspielungen auf den eigenen Fetisch, dem aufrichtigen Ausfüllen des Typentests und passendem Bildmaterial, werden Gleichgesinnte effektiv angesprochen. Verrät ein Mann beispielsweise über sich, dass er gerne Lippenstift oder Frauendessous (DWT) trägt, werden sich nur Frauen melden, die damit kein Problem haben oder dies sogar erregend finden.

Eignet sich Casual Dating auch, um mit Fetischismus zu „experimentieren“, Neues zu entdecken und auszuprobieren?

Und ob! Wie weit beim Casual Dating gegangen wird und welche Praktiken oder Fetische Bestandteil eines Sextreffens sind, ist eine ganz individuelle Entscheidung. Wer bislang unbekanntes Terrain betreten möchte, muss sich nur einen Kontakt suchen, der bereits Erfahrung gesammelt hat. Erweist sich das Erlebte dann als nicht wiederholenswert, ist das vollkommen in Ordnung, denn beim Casual Dating spielt Unverbindlichkeit eine maßgebliche Rolle.

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