Sex meets Science: So frivol kann Wissenschaft sein! (Teil 2)

Auch wissenschaftlich betrachtet ist Sex mehr als nur ein rein körperlicher Akt. Schon seit Dekaden beschäftigen sich Forscher mit Lust sowie Leidenschaft und versuchen so, der menschlichen Frivolität auf die Spur zu kommen. Nicht nur weibliche Erotik steht dabei im Fokus. Männer sind ebenfalls ein begehrtes Forschungsobjekt, über das Experten dank zahlreicher Studien und Umfragen heute so einiges zu erzählen haben. Da sich Teil eins unserer Serie zum Thema Sex-Studien bereits mit der Damenwelt beschäftigt hat, kommen nun in aller Konsequenz die Herren der Schöpfung an die Reihe.

Sex-Studien: Sex meets Science - frivole Wissenschaft

(c) chombosan - gettyimages.de

Steigert Geschlechtsverkehr das Herzinfarkt-Risiko?

Während ein erfülltes Liebesleben Frauen auch in höherem Altern gesundheitlich zugutekommt, sollten es Männer laut Forschung lieber etwas geruhsamer angehen lassen. Wie eine Soziologin namens Hui Liu herausgefunden hat, stieg das Herzinfarkt-Risiko bei sexuell aktiven Herren zwischen 57 und 85 durchaus signifikant an. Grund hierfür soll der Stress sein, dem sich der Mann beim Schäferstündchen aussetzt. Wer der Partnerin etwas bieten will, steht vor allem in höherem Alter unter Druck und greift hin und wieder zu potenzsteigernden Medikamenten. Das belastet Herz und Kreislauf, was wiederum Infarkte begünstigen kann.

Kann die Herrenwelt ihr Durchhaltevermögen gut einschätzen?

In Sachen persönliche Leistungsfähigkeit sind Männer vor allem sich selbst gegenüber recht großzügig. Wie im Rahmen einer Befragung ans Licht kam, schätzten die Teilnehmer die durchschnittliche Länge ihrer Sexualakte auf 25 bis 27 Minuten. Bei einer Messung per Stoppuhr zeigte sich jedoch etwas ganz anderes. So brachte es das starke Geschlecht im Mittel auf gerade einmal knapp über drei Minuten. Wer seiner Selbsteinschätzung etwas näher kommen will, sollte daher auf konsequente Übung setzen und Kreativität beweisen. Eine erotische Massage zwischendurch, heißer Dirty-Talk oder abwechslungsreiche Rollenspiele wirken beim nächsten Sexdate verlängernd.

Spürt Er, wenn Sie kommt?

Während des Liebesspiels sind alle Sinne voll auf Empfang geschaltet. Geruch, Hautgefühl und Geschmack runden das Erlebnis im besten Fall perfekt ab. Wer zudem erkennen kann, ob sein Gegenüber zum Orgasmus kommt, hat die Nase vorn und kann sich selbst besser einschätzen. Eine Studie sorgt dahingehend allerdings für Ernüchterung. Während 41 Prozent der Befragten glaubten, ihre Partnerin wäre beim Sex gekommen, waren es tatsächlich nur 31 Prozent der Frauen, die tatsächlich den Höhepunkt erreicht haben. Auch in diesem Fall könnte etwas Übung (am besten mit wechselnden Partnerinnen beim Casual Dating) nicht schaden.

Sex meets Science: erotische Studien

Kann Haushaltshilfe zu besserem Verkehr verhelfen?

Der nachfolgende Rat geht an alle Männer, die sich in einer Beziehung befinden: Wenn Sie ein wenig häufiger im Haushalt anpacken, könnte sich das äußerst positiv auf Ihr Sexleben auswirken! Eine Studie aus den USA belegte nämlich einen Zusammenhang zwischen Hilfe im Haushalt und erotischer Qualität. Kurz gesagt: Glückliche Frauen belohnen ihren Partner gerne auch zwischen den Laken. Wer sich heiße Stunden nicht außerhalb der eigenen Beziehung holen will, sollte deshalb hin und wieder Putzlappen und Staubsauger schwingen.

Haben Männer tatsächlich häufig schmutzige Gedanken?

An der Universität in Ohio gingen Wissenschaftler dieser Frage auf den Grund. Teilnehmer sollten notieren, wann und wie oft sich ihre Gedanken um Sex drehen. Die Herren kamen hier auf einen frivolen Gedanken je 28 Minuten, während Frauen nur alle 52 Minuten davon fantasieren. Grob geschätzt denkt ein Mann an einem Acht-Stunden-Arbeitstag also etwa 17 Mal an Dinge rund um die schönste Nebensache der Welt. Ob dies wohl ein Grund dafür ist, dass Sex im Büro so beliebt ist? Durchaus möglich. Sexfantasien in die Tat umzusetzen, ist schließlich ein Garant für spontane Lust.

Anzahl der Sexpartner: Unterscheiden sich hetero-, bi- und homosexuelle Männer in diesem Punkt?

Für viele Männer gehört zu einem abwechslungsreichen Sexualleben mehr als nur ein Partner. Während ein heterosexueller Mann auf rund sieben Partnerinnen im Durchschnitt kommt, sind bisexuelle Herren mit knapp 11,3 Sexpartnern schon etwas aktiver. Homosexuelle Männer toppt aber keine der beiden Gruppen, denn sie bringen es im Schnitt auf ganze 14,7 Sexkontakte. Das jedenfalls fand ein Meinungsforschungsinstitut aus der Schweiz heraus. Spannend wäre dahingehend zusätzlich gewesen, wie rege der Partnerwechsel bei all denjenigen ausfällt, die Causal Dating zu schätzen wissen.

Sind ältere Frauen ein Risiko für Jünglinge?

Ob Cougar oder MILF – reife Frauen üben auf einige Männer eine fast schon magische Anziehungskraft aus. Hier allerdings scheint Vorsicht ratsam, denn Psychologen aus Großbritannien stellten fest, dass Bettsport mit älteren Damen der Psyche junger Männer schaden könnte. Das liegt laut Forschung vermutlich daran, dass reife Frauen sehr genau wissen, was sie wollen. Wer sich deshalb unter Druck setzt, riskiert Minderwertigkeitskomplexe und psychische Störungen. Sprechen Sie daher besser schon im Sex-Chat über Ansprüche sowie besondere Vorlieben und bereiten Sie sich gut vor. Dann geht es mit der erotischen Lernkurve auch bei diesem Thema steil bergauf.

Hat Sex in Sachen Männergesundheit Vorteile?

Auch wenn das bereits genannte Herzinfarkt-Risiko durchaus ein Thema sein könnte, scheinen häufige Orgasmen für die Herren dennoch eine präventive Wirkung zu haben. Das gilt vor allem in Bezug auf Prostatakrebs, wie Forscher an der Universität von Montreal herausfanden. Wechselnde Partnerinnen braucht es dabei nicht unbedingt, denn es kommt vielmehr auf die Häufigkeit an. Je öfter ein Mann ejakuliert, desto stärker soll das Risiko für Prostatakrebs sinken. Männer dürfen die sich ihnen bietenden Chancen daher gerne rege nutzen. Welches Argument könnte dafür schließlich besser sein als die eigene Gesundheit?

Kann Sex die Penisgröße beeinflussen?

Die Maße des „besten Freundes“ sind ein echter Dauerbrenner unter Männern. Auf Durchmesser und Länge sind vor allem die gut bestückten Herren daher zu Recht stolz. Dass der Penis jedoch bei einem eher verhaltenen Sexualleben wieder schrumpfen kann, sollte alle Alarmglocken zum Schrillen bringen. Wer die Größe des Penis also dauerhaft erhalten will, sollte sich hinsichtlich Sex und Masturbation gerne häufiger betätigen. Das zumindest war das Ergebnis einer Studie von britischen Forschern.

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