Heiße Pixel: Erotiktrend Virtual Reality

Tech meets Sex: Was bisher nur für Gamer und Technik-Fans interessant war, nimmt jetzt auch Kurs auf die Erotik-Branche. Erotikfilme mit der VR-Brille schauen, mit Avataren interagieren und Sex auf dem Datenhighway sind nur ein kleiner Auszug der Möglichkeiten, die der Erotiktrend Virtual Reality zu bieten hat. Was aber hat es genau mit dieser Technik auf sich und wo liegen ihre Grenzen? C-Date hat nachgeforscht.

 

VR-Erotik: Fast wie Sex mit einem Cyborg?

(c) MATJAZ SLANIC - gettyimages.de

Was ist VR-Erotik?

Hinter dem Begriff „VR-Erotik“ verbirgt sich das Simulieren sexueller Erfahrungen mit Hilfe von digitalen Hilfsmitteln. Ganz besonders spannend sind dabei Virtual Reality Brillen, dank denen Nutzer in eine 360-Grad-Umgebung eintauchen und sich dort frei bewegen sowie umsehen können. Ihren anzüglichen Touch erhält Virtual Reality, wenn spezielle Erotikfilme oder Apps genutzt werden, die die Illusion frivoler Erlebnisse erschaffen. Anders als auf einem gewöhnlichen Bildschirm taucht der Anwender hier sehr viel tiefer in das Geschehen ein, sodass die Grenzen zwischen Realität und Illusion nahezu gänzlich verschwimmen.

Ist bei Virtual Reality Sex auch Interaktion möglich?

Grundsätzlich muss dabei zwischen zwei Varianten unterschieden werden.

  • Der Benutzer kann erotische Filme betrachten und diese aus der Perspektive einer dort agierenden Person erleben. Eine Interaktion ist allerdings nicht durchführbar.
  • Die andere Option mit interaktiven Inhalten sind Virtual Reality Apps. In diesen kann der User Avatare erschaffen und darüber hinaus die Bewegung seiner eigenen Hände für "berührungsloses Anfassen" integrieren. Interaktive Angebote bieten jedoch meist nur Umgebungen und Partner, deren künstlicher Charakter deutlich erkennbar ist. Wen das nicht stört, der kann auch damit jede Menge Spaß haben.

Woher kommt der VR-Trend?

Den Grundstein für den Erotiktrend Virtual Reality legte ein Harvard-Student namens Ivan Sutherland bereits 1965. In diesem Jahr entwickelte er ein Konzept, dem er die Bezeichnung „Ultimate Display“ gab und das als Vorreiter für die heutige Technologie gilt. Erst 2012 – und damit fast 50 Jahre später – fand Virtual Reality den Weg zum Endverbraucher. Die VR-Brille „Oculus Rift“ von Oculus VR aus Kalifornien war die erste ihrer Art. Doch inzwischen haben auch andere Hersteller ihre Hausaufgaben gemacht und bieten überzeugende Systeme an. Dass erotische Inhalte ein spannendes Feld für diese Technik sind, war schnell klar, denn schon immer nutzte der Mensch neue Medien gerne für die Befriedigung seiner Lust.

Wer ist die Zielgruppe? Frauen oder Männer?

Geht es um die schönste Nebensache der Welt, sind Produkte für Männer in den meisten Fällen zuerst am Markt zu finden. Bei Virtual Reality Erotik war das ebenfalls nicht anders. Frivole Filme aus der Perspektive eines Mannes oder Apps zum Generieren weiblicher Sexpartner – all das ließ Frauen bislang kalt. Doch auch hier ist die Digitalisierung auf einem guten Weg und sorgt für Perspektivwechsel, von denen weibliche Nutzer profitieren. Ebenfalls interessant: Dank der flexibleren Angebote in Sachen Geschlecht können auch homoerotische Erfahrungen gemacht werden.

VR-Erotik: Sex in digitalen Welten

Wer sollte es ausprobieren?

Grundsätzlich ist virtuelle Erotik ein Thema, das vor allem Experimentierfreudige ansprechen dürfte. Ähnlich wie ASMR oder Sex-Roboter erweitert VR-Erotik den eigenen sexuellen Horizont in technischer Hinsicht. Wer schon immer offen für Neues war und nicht ausschließlich auf Sextreffen mit echten Menschen besteht, sollte es auch einmal mit Virtual Reality probieren. Erste Schritte in der digitalen Welt der Lust sind sowohl auf einschlägigen Messen als auch ganz privat im eigenen Zuhause denkbar.

Welches Equipment braucht man für Virtual-Reality-Erotik?

Um in den Genuss von virtuellem Sex zu kommen, wird mehr als nur ein Internetzugang benötigt.

  • Eine spezielle VR-Brille, die auf dem Kopf getragen wird und die realitätsnahe Simulation erzeugt, gehört zur Grundausstattung.
  • Hersteller arbeiten inzwischen auch an sinnvollen Zusätzen wie speziellen Controllern für die Hände oder Zubehör, das haptische Eindrücke vermitteln kann. Fans des neuen Erotik-Trends können deswegen immer wieder nach Neuerungen suchen und ihr Equipment Stück für Stück erweitern, um möglichst viele Sinne anzusprechen.

Was kann man bei VR-Erotik erleben?

Die Welt der Digitalisierung kennt keine Grenzen. Im Grunde könnten beim virtuellen Akt alle erdenklichen Sexfantasien ausprobiert werden. Vom prickelnden erotischen Rollenspiel bis hin zu verschiedenen Sexstellungen ist nahezu alles realisierbar. Selbstverständlich gehören auch Szenarien zur bunten Palette, von denen zahlreiche Menschen sonst nur zu träumen wagen: ein flotter Dreier mit zwei virtuellen Gespielen oder aufregender Sex in der Öffentlichkeit in einer simulierten Umgebung  – klingt spannend oder?

Und das Beste: der Erotiktrend Virtual Reality wird sich künftig noch sehr stark weiterentwickeln. Immerhin soll sich der Markt laut der Investmentbank Piper Jaffray bis 2025 deutlich vergrößern. So rechnen die Experten damit, dass Virtual Reality Erotik in absehbarer Zeit für einen jährlichen Umsatz von einer Milliarde US-Dollar sorgen wird.

Kann man VR-Erotik auch mit Partnern genießen?

Da sich der Nutzer beim Tragen einer Virtual Reality Brille ganz in eine simulierte Welt zurückzieht, ist eine Interaktion mit einem Sexpartner nur unter bestimmten Voraussetzungen machbar. Noch gibt es keine Anwendungen, die Partnern gemeinsamen und aufeinander abgestimmten Sex in Echtzeit ermöglichen. Das jedoch könnte sich in der Zukunft durchaus ändern. So gibt es bereits Sextoys, die sich sogar über große Distanzen verbinden lassen und miteinander kommunizieren. Und auch fernab davon existieren schon heute simple Möglichkeiten, um VR mit einem Partner zu teilen: Beispielsweise könnte einer von beiden die Brille tragen, während der andere ihn verwöhnt.

Was sollte man als Anfänger beachten?

Viele Frauen und Männer, die Virtual Reality zum ersten Mal ausprobieren, müssen sich zunächst an die virtuelle Welt mit all ihren Eindrücken gewöhnen. Dabei kann es zu Schwindel, Übelkeit oder einem seltsamen Gefühl kommen. Sich in einen fremden Körper einzufühlen, der sich nicht zwingend synchron zum eigenen bewegt, ist außerdem nicht jedermanns Sache. Gerade Anfänger sollten daher am besten unterschiedliche Optionen ausprobieren und so herausfinden, welche Filme oder Apps und welches Ambiente ihnen besonders gut gefallen.

Ist VR-Erotik für das Casual Dating geeignet?

Die virtuelle Erotik mit den Prinzipien des Casual Datings zu vereinen, ist eine echte Herausforderung. Schließlich geht es hier vornehmlich um Sex mit echten Menschen, die sich in der Realität berühren, verführen und ausleben wollen. Eine VR-Brille als spannendes Toy bei Sexdates zu nutzen, könnte aber durchaus eine interessante Abwechslung sein. Am besten gehen Frauen und Männer vorher gezielt auf die Suche nach Kontakten, die gleichermaßen offen dafür sind sich gemeinsam in der digitalen Welt zu verführen.

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