Make Love, Not War – Liebe statt Kriege

„Lieber Wladimir, Make Love, Not War…“ C-date startet einen Aufruf an Russland, zu freier Liebe statt teurer Kriege. Immerhin wussten schon die Hippies in den 1960ern, dass die sexuelle Revolution nicht nur Privatsache ist.

C-date sagt: „Lieber Wladimir, Make Love, Not War…“

• Die Hippies wussten schon in den 1960ern, dass freie Liebe besser ist als teure Kriege zu führen.
• Vom Musical Hair, über das Bed-in for Peace, bis hin zu Breasts Not Bombs... der Slogan Make Love not War und die Idee dahinter haben eine lange Tradition.
C-date wünscht sich, dass auch in Russland das Bedürfnis nach Liebe überwiegt und fordert: : „Lieber Wladimir, Make Love, Not War…“

Der Slogan Make Love, Not War und seine Geschichte

Der genaue Ursprung des Slogans Make Love, Not War lässt sich wohl nicht mehr klären, doch er entstand innerhalb der Protestbewegung der 1960er Jahre und fand rasend schnell Verbreitung. Hippies, politische Aktivisten und Vietnamkriegsgegner machten sich den Aufruf zu eigen – und lebten bisweilen auch seine Philosophie. Love meinte nicht nur Nächstenliebe oder die Liebe in einer Beziehung, sondern vor allem freie Liebe, die als Gegenentwurf zur traditionellen, konservativen Paarbeziehung gesehen wurde. Befürworter der sexuellen Revolution waren überzeugt davon, dass freie Liebe die Menschen auch spirituell befreien würde – und dass Kriege in einer derart befreiten, von Liebe erfüllten Gesellschaft keinen Platz mehr hätten.

 

Zu den prominentesten Verfechtern von Make Love, Not War gehörten Friedensaktivisten John Lennon und Yoko Ono, die mit ihrem Bed-in for Peace eine Versinnbildlichung der friedensschaffenden Liebe zwischen zwei Menschen schufen. In Hair, einem der erfolgreichsten Musicals aller Zeiten, verschanzen sich die langhaarigen Hippies in einer Kommune, zelebrieren die freie Liebe und hoffen, so dem Vietnamkrieg zu entkommen.

 

Obwohl die Hippies nicht gewonnen haben, wissen wir heute, dass die Unterdrückung des Sexualtriebs negative Folgen haben kann, sowohl psychisch als auch physisch. Und der Slogan Make Love, Not War findet sich noch immer bei jeder Antikriegsdemo. Bei Protesten gegen den Irakkrieg gewann der Slogan wieder an Aktualität. Mit der Aktion Breasts Not Bombs wiesen Demonstranten darauf hin, dass Nacktheit wesentlich weniger öffentlichen Ärger erregen sollte als ein neuer Krieg.

 

Auch in Russland gilt heute Make Love, Not War

Heute wünscht sich C-date, dass man sich auch in Russland an das Hippie-Motto erinnert und Liebe statt Kriege macht. Deswegen haben wir den Appell lanciert, der natürlich mit einem Augenzwinkern, aber dennoch aufrichtig fordert: „Lieber Wladimir, Make Love, Not War…“

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