“50 Shades Of Grey” - C-Date-Zahlen zeigen: Deutsche stehen auf Fesselspiele!

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Am 8. Februar startet der letzte Teil der Verfilmung der “50 Shades Of Grey”-Trilogie im Kino. Die Saga um den dominanten Christian Grey und die devote Studentin Anastasia Steele ist ein Weltererfolg: Über 100 Millionen verkaufte Bücher sprechen eine klare Sprache. Das bestätigt ein Blick auf die Seite des Casual Dating Portals C-Date: 22 Prozent der deutschen Userinnen und User geben das Spiel mit Dominanz und Unterwerfung als Vorliebe an. Für die Sexualforscherin Andrea Burri keine Überraschung: “Der Wunsch nach Sicherheit ist etwas, das sehr tief in Frauen verankert ist. Und ein Mann fühlt sich durch eine devote Frau in seiner Männlichkeit bestätigt.”

Gutaussehender Mann mit einer Vorliebe dafür, seine Gespielinnen im Bett zu unterwerfen, trifft auf blutjunge, süsse, unerfahrene Studentin und führt sie in seine Welt ein - die Welt des BDSM. Die vier Buchstaben stehen für Bondage and Discipline, Dominance and Submission, Sadism and Masochism. Also Fesselspiele und Disziplinierung, Dominanz und Unterwerfung, Sadismus und Masochismus. Im Klartext: Roman-Held Christian Grey steht drauf, seine Partnerin beim Sex zu unterwerfen und ihr auch mal den Hintern zu versohlen. Mit ihrem Einverständnis, notabene. Weil es ihr umgekehrt gefällt, sich dominieren zu lassen.

Befreit Lust: Rollenspiele, Fetische und Sex Toys

100 Millionen Exemplare der “50 Shades Of Grey”-Trilogie gingen weltweit in Buchform über den Tresen. Im Kino spielten die ersten beiden Teile der Saga weltweit knapp 568 Millionen US-Dollar ein. Am 8. Februar kommt der lange erwartete dritte Teil in die Kinos: In “50 Shades of Grey - Befreite Lust” frönen die Hauptfiguren Christian Grey und Anastasia Steele als Ehepaar ihrer Vorliebe für Fesselspiele und Sex Toys wie Peitschen und Handschellen.

Tatsächlich kurbelte “50 Shades Of Grey” den Verkauf der einschlägigen Sex Toys um ein Vielfaches an. Und weckte offenbar auch sonst bisher verborgene Sehnsüchte. So geben beim Casual Dating Portal C-Date 19 Prozent der deutschen Userinnen und 22 Prozent der User “dominant/devot” als Präferenz an. Auch mit Rollenspielen und Fetischen können sich die Deutschen durchaus anfreunden: 20 Prozent der Frauen und 21 Prozent der Männer stehen auf ersteres, 14 beziehungsweise 15 Prozent mögen zweites. Sex Toys machen sogar je 58 Prozent der C-Date-Userinnen und -User an.

Submission ist ein Vertrauensbeweis

Dass sich Frauen gerade in Zeiten, in denen sie auch sexuell selbstbewusster werden, nach Dominanz im Schlafzimmer sehen, ist für die bekannte Sexualforscherin Andrea Burri vom European Institute for Sexual Health in Hamburg kein Widerspruch: “Zwar haben die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten zehn, zwanzig Jahre es den Frauen ermöglicht, zunehmend neue Formen der Sexualität zu entwickeln, in der auch Genuss und sich zu nehmen, was man will, im Vordergrund stehen. Aber das reicht nicht aus, um sich gegen das Jahrtausende alte instinktive Verhalten durchzusetzen. Der Wunsch nach Sicherheit und Führung ist etwas, das evolutionsbiologisch sehr tief in Frauen verankert ist.”

Der dominante, starke Mann, der sich durchsetzen kann, teile der Frau instinktiv mit, dass er gute Gene für ihren Nachwuchs habe, so Burri. “Einige Frauen suchen aber auch die Spannung und das Abenteuer, auch das wird indirekt über die Dominanz ausgestrahlt.” Umgekehrt fühle sich ein Mann in seiner Männlichkeit besonders bestätigt, wenn er auf eine devote Frau treffe, die sich ihm völlig hingibt. “Ausserdem ist es auch ein Vertrauensbeweis, wenn sich eine Frau vom Mann dominieren lässt.”

Lust am Schmerz ist neurobiologisch zu erklären

Aus dem Spiel von Dominanz und Submission im Bett lasse sich übrigens nicht zwingend auf das Verhalten ausserhalb des Schlafzimmers schliessen, erklärt Andrea Burri. “Dominanz und Submission sind zwar Grundzüge, können aber in verschiedenen Situationen auch verschieden ausgeprägt gelebt werden oder ein Bedürfnis sein”, so die Sexualforscherin. Und: “Neurobiologische Theorien gehen davon aus, dass sowohl Mann als auch Frau dominante und submissive Vernetzungen besitzen, welche beide mit dem Belohnungszentrum im Hirn verknüpft sind. Das scheint einer der Gründe zu sein, wieso viele zwar die Präferenz für eine Rolle haben, jedoch auch im Rollenwechsel Erfüllung finden.”

Der Wunsch nach Schmerz und dem Zufügen desselben - also Masochismus und Sadismus - sei hingegen nicht weit verbreitet. Wobei die Lust am Schmerz durchaus auch neurobiologisch zu erklären ist: “Neuere Studien zeigen, dass es beträchtliche Überlappungen gibt bei den Hirnaktivierungen von Schmerz und Genuss”, erklärt Andrea Burri. “So kommt es auch beim Empfinden von Schmerz zur Ausschüttung einer Reihe von chemischen Botenstoffen, die zu einer Art extatischem Zustand führen kann.”

Über C-Date:
Die führende Casual Dating Plattform C-Date richtet sich an Männer und Frauen, die auf unverbindliche Beziehungen nicht verzichten wollen. Ein Matching-System schlägt Usern sexuell Gleichgesinnte in vorher bestimmten Regionen vor. Die Singles entscheiden dann selbstständig, mit wem sie in Kontakt treten wollen. Dabei bleiben beide Personen anonym. www.c-date.de

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